Zauberer
Zauberei bzw. Magie begleitet die Menschen seit Anbeginn der Zeit.
Die Steuerung übernatürlicher Kräfte mit Hilfe von Ritualen, Zaubersprüchen und -tränken wird allgemein unter dem Begriff Magie zusammengefasst.
Bis in die Steinzeit zurück kann man heute magische Handlungen nachweisen.
Zu allen Zeiten und in fast allen Kulturen spielte Zauberei eine Rolle.
Im Spätmittelalter, mit immer größerer Verbreitung des Christentums im europäischen Raum, wurde Zaubern zu einer teuflischen und geächteten Tätigkeit. Hexenverfolgungen erlebten von Mitte des 13. bis Ende des 15.
Jahrhunderts ihre grausame Hochzeit.
In Europa wurde – zumindest das öffentliche – Zaubern damit fast ausgerottet. In fremden Kulturen gab es nie einen Popularitätseinbruch.
Schamanismus und verschiedene heidnische Kulte waren zu allen Zeiten verbreitet und aktiv praktiziert.
Die Neuzeit brachte eine Rückbesinnung mit sich. New-Age und Esoterik erlebten Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre einen Boom.
Die heutige Gesellschaft hat der Zauberei zumindest im Bereich der Unterhaltung und Künste einen Platz eingeräumt. Spätestens seit Harry Potter und der Beliebtheit anderer Fantasy-Literatur steigt auch die Anzahl entsprechender Verfilmungen an.
In einer Welt, in der Zinserträge und Aktienkurse, frühkindliche Förderung zur Optimierung der Fähigkeiten, Soft Skills, usw. mehr zählen als der Mensch, sehnt sich fast jeder nach zauberhaften Momenten. Inseln im Alltag, weit weg von Rationalprinzipien und Spielregeln bieten uns Zauberer - und es ist ja an sich schon ein bisschen magic, dass sich Menschen nach wie vor durch Illusionen verführen und begeistern lassen.
Zauberkunst, das sind Tricks, die scheinbar durch echte Magie funktionieren.
Zu Unterhaltungszwecken und zum Broterwerb der Künstler gab es bereits im 18. Jahrhundert offiziell „Zauberkunst“. Zuvor waren viele der Techniken z.B. im zwielichtigen Milieu zu kriminellen Zwecken verwandt worden. Taschenspielerei oder Schauspielerei dienten zur Bereicherung durch Taschendiebstahl an ahnungslosem und staunendem Publikum, die Diebe zauberten sich so also ihren eigenen Geldbeutel voller. Später wurden Zaubertricks und Vorführungen von Spielleuten salonfähig gemacht. Eindrucksvolle Bühnenzauberei, oder im Kleinen eben Straßenzauberei, dienten der Unterhaltung des Publikums.
Heute gibt es zahlreiche Teilgenres in der Branche der Zauberkunst.
Für fast jeden Anlass kann man über ein Künstlerportal oder eine Agentur ausgebildete Zauberer buchen. Als Show-Act bei einem Dinner ist beispielsweise ein Tischzauberer die ideale Form der Unterhaltung. Der Tischzauber findet z.B. an jedem Tisch einzeln statt, so dass jeder Gast die Darbietung genießen kann, ohne sich den Hals recken zu müssen oder den Platz zu wechseln. Auch für Messeauftritte ist diese Form der Zauberei ideal: die Besucher sind gezwungen, näher zu kommen, wenn sie etwas sehen möchten, und sind dadurch auf dem Messestand angekommen. Die Berührungsängste sind wortwörtlich auf zauberhafte Art und Weise verschwunden. Nahezu jedes Event kann man durch eine Zaubershow aufpeppen und thematisch verzaubern. Kindergeburtstag, Betriebsfest oder große Bühnenshow - in speziellen Zauberschulen werden die Darsteller für jede Anforderung ausgebildet und geschult. Zauberartikel für die perfekte Performance sind bei diversen Zauberhändlern zu bekommen. Auch Laien können sich mit Zauberbedarf einige Tricks aneignen um ihre Umwelt zu verzaubern.
Zauberer im Web
Der beste Platz im Web, um Zauberer über ein Zauber-Board oder einen Zauber-Chat zu erreichen, ist die Seite www.zauberer.de. Lassen Sie sich verzaubern und tauchen Sie ein in eine magische Welt
Um Ihnen das Zaubern schmackhaft zu machen, gibt es jetzt noch einen kleinen Trick zum Nachmachen und vorführen. Material sind zwei verschiedenfarbige Bänder mit ungefähr 80 cm Länge, z.B. Geschenkband. An den Enden werden die Bänder verknotet, so dass jeweils eine Schlaufe entsteht. Die grüne Schlaufe wird als erstes auf das rote Band gefädelt, so dass man sich beide Enden wie ein „U“ über das Handgelenk hängen kann (das grüne Band hängt im Mittelpunkt des „Us“). Wenn man nun mit einem kräftigen Ruck am roten Band zieht, befindet sich auf einmal das grüne Band am Handgelenk. Das funktioniert immer wieder und sorgt garantiert für Unterhaltung.







